Flugstunden

drone

Fliegen war schon immer lustig. Leider kommt man nicht sehr oft dazu, schon gar nicht als Pilot. Auch sind damit meist ein hoher Aufwand, hohe Kosten sowie auch ein bisschen Risiko (falls das Flugobjekt einmal nicht so will wie es soll) verbunden. Nun ist uns aber die Parrot AR.Drone 2.0 untergekommen, welche ein ziemlich perfektes Gesamtpaket liefert: Für relativ wenig Geld (ca. 300€) bekommt man eine Quadrocopter mit ca. 50m Reichweite, zwei Kameras und vor allem mit sehr einfacher Programmierschnittstelle. So haben wir uns (Konrad, Ralf, Sebastian und ich) für dieses Semester-Projekt als Ziel gesetzt coole Apps für Windows Phone 8 und Windows mit Leap Motion Steuerung zu entwickeln.

Durch sehr gute Umstände haben wir uns die Drohne nicht selbst anschaffen müssen, sondern können uns das „Gadget“ von der FH für das gesamte Semester ausborgen. Da ich letzte Woche auch noch beim Microsoft Hackathon war, bei dem mein Ziel war mich in das SDK einzuarbeiten und eine Demo App zu entwickeln, haben wir nun auch noch eine Zeit lang eine zweite Drohne, was das Testen sehr erleichtert. Immerhin hab ich mich noch nie intensiver mit Modellflugzeugen usw. beschäftigt, da ist Ausprobieren sehr wichtig!

Die ersten Outdoor-Tests waren schon relativ erfolgreich: Die Kontrolle funktioniert mit den vorhandenen 3rd-Party Apps und dem Prototypen  schon relativ gut. Manchmal kracht das Ding in einen Baum, gegen einen Schneestipfel, eine Wand oder die Steurung reißt ab. Alles aber halb so wild: Die AR.Drone ist ziemlich robust gebaut, obwohl das meiste nur aus Plastik und Styropor besteht. Das erklärt auch das Gesamtgewicht von weniger als 500g.

Ich freue mich auf jeden Fall auf jede Minute in der Luft!

Guten Flug!


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